Aktuell

22.6.2019

Nach dem Fest ist vor dem Fest - save the date!

Geburtstagsfest am 25. und 26. Oktober 2019: 32 Jahres Reitschule Bern :)))

 

19.5.2019, 14.00h

Medienmitteilung vom Sonntag, 19.5.2019, 14.00h

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden im Raum Schützenmatte mehrere Barrikaden errichtet und entzündet. Dies hatte mehrstündige Auseinandersetzungen auf dem Areal zur Folge.

In der Reitschule fanden zu diesem Zeitpunkt Veranstaltungen im Dachstock, dem Frauenraum und der Grossen Halle statt. Auch das Restaurant Sous le Pont, die Rössli-Bar, der Vorplatz und die Schützenmatte waren gut besucht. Insgesamt befanden sich zwischen tausend und zweitausend Gäste auf dem Areal, deren primäre Ausweichmöglichkeit in die Reitschule führte.

Die Sicherheit unserer Gäste stand somit an erster Stelle. Wir sicherten Fluchtwege, bereiteten uns vor, allfällige erste Hilfe zu leisten und hielten den Betrieb in den Veranstaltungsräumen aufrecht. Als der Einsatz von Tränengas die Personen auf Vorplatz und Schützematte in die Reitschule drängte, leiteten wir sie in die Grosse Halle, welche wir als Ausweichmöglichkeit geöffnet hatten. An den Stellen wo sich brennende Gegenstände nahe am Haus befanden, führten wir Brandschutzvorkehrungen durch.

Um 01:54h hatten wir Kontakt mit der Kantonspolizei, welche wir über die aktuelle Lage, den aufrechterhaltenen Betrieb und die gewährleistete Sicherheit unserer Gäste informierten. Das Gespräch endete mit der Feststellung des Polizisten, dass wir unser Bestes tun und die Polizei ihr Bestes tut.

Die Reitschule lehnt alle Gewalttätigkeiten von der Nacht auf Sonntag entschieden ab. Zu den Gründen für die Auseinandersetzung können wir uns nicht äussern. Unter www.barrikade.info hat mittlerweile eine „Bezugsgruppe Rhabarber“ dazu Stellung genommen. 

Mit freundlichen Grüssen
Mediengruppe Reitschule Bern

 

 

14.3.2019 (Nachmittag)

Schutz vor Polizeigewalt: Reitschule installiert Schau-Hin!-Sirene

Am Mittwochabend stürmt die Kantonspolizei den Innenhof der Reitschule Bern. Sie nimmt dabei mehrere Personen fest. Kurz zuvor veröffentlicht Polizeikommandant Stefan Blättler einen offenen Brief an die Besucher*innen der Reitschule. Darin spricht Blättler von ‹Dialog›. Die Reitschule Bern verlangt von der Kantonspolizei endlich Taten statt Worte.

Im Gegensatz zur Rhetorik der Kantonpolizei macht die Reitschule nun Nägel mit Köpfen: Sie installierte die Schau-Hin!-Sirene. Bei plötzlichen, meist zivil erfolgenden Polizeieinsätzen, macht die Sirene die Besucher*innen auf die drohende Gefahr von Polizeiübergriffen aufmerksam. Sie dient damit der Förderung der Zivilcourage sowie der Deeskalation und soll dazu beitragen, Polizeieinsätze besser zu dokumentieren.

Die ergebnislosen Versuche, eine Ombudsstelle zu schaffen und das Ignorieren der städtischen Vorgabe, das Kontakttelefon bei Einsätzen vorgängig zu nutzen, bestätigen die Reitschule bezüglich der Schau-Hin!-Sirene. Auch das mehrfache Eindringen der Zivilpolizei in das Restaurant Sous le Pont trug zum Entscheid bei: Mitarbeitende sahen sich in der Vergangenheit plötzlich stämmigen Männern in Kapuzenpullis gegenüber, die durch die Küche rannten, herumschrien und Leute zu Boden drückten. Die Schau-Hin!-Sirene dient daher auch zum Schutz unserer Gäste und Mitarbeitenden.

Die Reitschule macht mit der Schau-Hin!-Sirene einen konkreten Schritt zur Verbesserung und der Entspannung der Situation. Stefan Blättlers blumigen Worte haben viel versprochen. Nun muss die Kantonspolizei nur noch Taten folgen lassen.

 

14.3.2019 (Vormittag)

Kantonspolizei nutzt Einsatz als PR-Massnahme

Die Kantonspolizei Bern führte gestern Mittwoch eine gezielte PR-Aktion durch, um sich nach der aktuellen Kritik wieder in ein besseres Licht zu rücken. Am Nachmittag verröffentlichte Kommandant Stefan Blättler einen ‹offenen Brief›, in dem er davon spricht ‹gemeinsam Wege finden› zu
wollen.

Nur zwei Stunden später nahm die Polizei bei der Reitschule mehrere Menschen fest, wobei ein Beamter seinen Teleskopschlagstock einsetzte. Dieser Einsatz wurde von der Medienstelle der Kantonspolizei eng auf Twitter begleitet – ein Novum bei Einsätzen im Raum Schützenmatte.

Dieses Vorgehen ist kein Zufall. Offenbar plante die Kantonspolizei ihren Einsatz bei der Reitschule so, dass er zu den Veröffentlichungen ihrer Medienstelle passte. Sie versucht damit, sich der jüngst lauter gewordenen Kritik zu entziehen.

In den letzten 5 Wochen war die Kantonspolizei für 7 Vorfälle bei der Reitschule verantwortlich. In zwei Fällen wurden Mitarbeitende verhaftet, einmal wurde gedroht, eine Scheibe des Sous le Pont zu zerschlagen, einmal machten sich Polizisten mit einem Brecheisen an unserer Tür zu schaffen, bevor wir sie ihnen öffneten. Und zuletzt steuerten zwei Polizisten ein Fahrzeug direkt in eine Gruppe unbeteiligter Gäste.

Dass Blättler unter diesen Umständen behauptet, die Kantonspolizei suche den Dialog und wolle ‹gemeinsam Wege finden›, können wir nur als doppeltes Spiel bezeichnen. Die Kantonspolizei verhält sich bei der Reitschule sehr eskalativ und verweigert zumeist jegliche Kommunikation.
So erfolgte auch beim gestrigen Einsatz kein Anfruf auf das vertraglich vereinbarte Kontakttelefon. Offenbar informiert die Polizei lieber Unbeteiligte und Journalisten via Twitter, als tatsächlich mit uns zu kommunizieren.

Wir fordern die Polizei auf, sich für eine unabhängige Ombudsstelle einzusetzen, statt beschönigende PR-Texte zu verfassen, die im Widerspruch zu ihrem tatsächlichen Handeln stehen.

 

5.3.2019

Berichterstattung und Medienmitteilungen der Reitschule betreffend "Polizeiauto fährt in Menschenmenge auf Trottoir Neubrückstrasse findest du hier...

Das Video hier...

 

23.11.2018

Berichterstattung rund um den Polizeieinsatz vom Freitagabend findest du hier...

 

2.9.2018

Medienmitteilungen, Augenzeug*innenberichte und Links zu Filmen und Fotos betreffend den "sinnlosesten Grosseinsatz der letzten Jahre" inklusive Smiley-Gummigeschoss finden sich...

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16.11.2017

Reitschuleführung kurz & knapp mit Beat, unserem Burgwart ;))

https://www.youtube.com/watch?v=6D2vPPHM1yQ

Merci Ändu Berger!

 

24.10.2017

Das neue Reitschulebuch ist da: «30 JAHRE REITSCHULE BERN - BILDERBOGEN»

Mit Illustrationen und ausführlicher Chronologie.

ISBN 978-3-859-90328-9. Erhältlich in der Reitschule-Druckerei (Di-Fr Nami) per Mail an zukunft@reitschule.ch oder in jeder guten Buchhandlung.

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30.07.2017

Medienmitteilung No Borders, No Nations

Zirka 10'000 Menschen haben dieses Wochenende am Sommerfest der Reitschule ein Zeichen gegen Nationalismus gesetzt. 

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24.5.2017

Gestern Dienstag kommunizierte die Medienstelle der KaPo Bern ihre Sicht der Ereignisse des gestrigen Nachmittags. Diese führten zu einem zerbrochenen  Sicherheitsglas, einem aufgebrochenen Tor und somit mehreren tausend Franken Sachschaden. 

Die Reitschule stellt die nachweislich falsch vermittelte Tatsachen der Kantonspolizei richtig und kritisiert, dass die Polizei einmal mehr Politik gegen die Reitschule betreibt.

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23.05.2017

Medienmitteilung der Reitschule Bern

Unsinniger Polizeieinsatz

Heute Nachmittag ist während einer Drogenrazzia auf der Schützenmatte ein Zivilpolizist einer Person bis in die Toilette des Restaurants Sous Le Pont gefolgt. Die Mitarbeiter*innen des Sous Le Pont sahen lediglich zwei Personen stürmisch in die Reitschule rennen (keine davon als Polizist gekennzeichnet) und schlossen darauf das Grosse Tor. Der Zivilpolizist hielt auf der Toilette die Person fest und funkte seinen Kolleg*innen, die mittlerweile auf dem Vorplatz standen, dass bei ihm alles ruhig sei, er gab seinen Standort durch und sagte, dass er auf dem Weg nach draussen sei (Video dieser Szene).

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26.02.2017

Medienmitteilung der Reitschule Bern

Gestern Abend ist es, nachdem eine Demonstration für die geräumte Besetzung an der Effingerstrasse von einer massiven Polizeipräsenz verhindert wurde, rund um die Reitschule zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstrant_innen und der Polizei gekommen. Einmal mehr wurde das Areal rund um die Reitschule zum Austragungsort gesellschaftlicher Konflikte. Seit jeher appelliert die Reitschule an die Vernunft aller Akteure und fordert den Respekt gegenüber der körperlichen und psychischen Integrität unserer Mitmenschen.

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15.11.2016

«Ich halte es mit Johnny Rotten: ‹Anger is an Energy›»

Sandro «Sandou» Wiedmer

1962 – 2016

Vor einer Woche bist du nicht mehr erwacht.

In tiefer Trauer nehmen wir von unserem Gefährten & Freund Abschied. Wir sind glücklich, Sandou in 30 Jahren gelebte Utopie Reitschule als klugen, querdenkenden, kreativen Menschen und als Weggenossen mit dabei gehabt zu haben.

Von Anfang an bis 2016. Und für immer in unseren Herzen! Reitschule, Bern

 

2.8.2016

Offener Brief vom 2. August an unsere Freundinnen und Freunde

DIE REITSCHULE ÖFFNET WIEDER - UND RUFT ZUM STADTRUNDGANG

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12.07.2016

Update zur temporären Schliessung:

Angesichts wilder Spekulationen verschiedener Medien sieht sich die Reitschule gezwungen zu bestätigen, dass es am Samstag, dem 9. Juli im Grossraum Schützenmatte zu einem sexuellen Übergriff kam – aus Rücksichtnahme auf die betroffene Person haben wir bisher darauf verzichtet, dies öffentlich zu machen. Des Weiteren wollen wir mit einer genaueren Erklärung den Entscheid zur Schliessung verständlich machen.

Nach Betriebsende am frühen vergangenen Samstag Morgen, machte ein Passant noch verbleibende Reitschüler_innen auf eine Person aufmerksam, welche im Grossraum Schützenmatte Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden war. Daraufhin organisierte sich das Sicherheitspersonal nach Schichtende erneut, suchte die Person auf und betreute sie. Unser Personal handelte sofort, leistete Erste Hilfe und informierte die Sanitätspolizei. Die nötigen Fachpersonen für die Betreuung der betroffenen Person sind involviert. Entgegen wilden Gerüchten, rät die Reitschule niemandem von einer Anzeige ab. Aus Respekt und Rücksichtnahme dem Opfer gegenüber wird sich die Reitschule nicht weiter zu diesem Vorfall äussern.

Dieser Vorfall und andere Ereignisse an diesem Abend, bei denen Personen zu Schaden kamen, haben für uns das Fass zum Überlaufen gebracht. Die Reitschule verurteilt solche Vorfälle aufs Schärfste; sie widersprechen den Grundsätzen der Reitschule diametral. Um ein Zeichen dagegen zu setzen, haben wir die Tore vorläufig geschlossen. Wir nutzen die Zeit um zu überlegen wie wir mit diesen – uns von aussen auferlegten – Bedingungen umgehen wollen. Wann wir wieder öffnen ist Gegenstand von Diskussionen. Wir werden aber auch in der Zeit, in der die Reitschule geschlossen ist, präsent sein und den Vorplatz nicht sich selbst überlassen.
Für uns ist klar, dass Veränderungen her müssen. Was die Reitschule dazu beitragen kann, wird derzeit in den Strukturen diskutiert. Wir wollen an dieser Stelle nochmals betonen, dass die Situation vor unserem Haus eine gesellschaftlich Gemachte ist. Wir fordern die städtischen Behörden auf, ihre Drogen-, Nachtleben- und Jugendpolitik grundsätzlich zu überdenken und endlich Lösungen zu suchen, welche nicht daraus bestehen, sämtliche Probleme im öffentlichen Raum vor die Reitschule abzuschieben.

Freundliche Grüsse,
Mediengruppe Reitschule Bern

 

09.07.2016

Die Reitschule bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Die Reitschule - 1987 definitiv besetzt und seither als alternatives Kultur- und Begegnungszentrum genutzt.
Ein Freiraum, für den wir mit unserem Manifest als Betreiber_innen der Reitschule Grundsätze festgelegt haben, die für uns unabdingbare Elemente eines solidarischen und emanzipierten Zusammensein sind:

  • kein Rassismus;
  • kein Sexismus;
  • keine physischen, psychischen oder sexuellen Übergriffe;
  • keine Homophobie;
  • keine Selbstbereicherung;
  • kein Konsumzwang;
  • wir versuchen Konflikte gewaltfrei zu lösen;
  • wir verhalten uns respektvoll miteinander und gegenüber der Infrastruktur.

Der Vorplatz hat sich in den letzten Jahren, nicht zu letzt als Konsequenz der verfehlten Jugend-, Nachtleben-, Sicherheits-, Drogen- und Asylpolitik der Stadt Bern, des Kantons und des Bundes, zum Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Probleme entwickelt, die ausserhalb des Einflussbereichs der Reitschule liegen. Abend für Abend, Wochenende für Wochenende treffen auf dem Vorplatz verschiedenste Menschen und Interessen aufeinander. Der Reitschule wird damit eine Verantwortung übergestülpt, die wir weder tragen können noch wollen. Deshalb sagen wir "Stopp". Für uns ist die heutige Situation untragbar und wir haben keine Lust mehr darauf, Freiraum zu sein, dem nicht Sorge getragen wird.
Aus diesem Grund bleibt die Reitschule bis auf Weiteres geschlossen!

 

16.06.2016

Reitschule Sommerfest 2016 

 

--> www.nbnn.ch

Die Reitschule veranstaltet am 29. und 30. Juli  2016 zum dritten Mal das Reitschule-Sommerfest unter dem Motto „No Borders, No Nations“. 

Trailer 2016: 
https://www.youtube.com/watch?v=_3ZrUozcBJ8 

Aftermovie 2015: 
https://www.youtube.com/watch?v=mrB6rzAUcE4

 

07.03.2016

Liebe Menschen

Über das Wochenende nachdenken? Ist eindeutig fällig. Auch ein paar neue und alte Diskussionen führen. Über Sinn und Zweck von Strassenkämpfen rund um die Reitschule - die werden mit Sicherheit folgen.

Wir als Reitschüler_innen müssen uns kritische Fragen bezüglich unserem Konzept gefallen lassen, genauso wie die Strassenkämpfer_innen. Welches Ziel sollte mit diesen Ausschreitungen erreicht werden? Wem haben sie genützt? Wem geschadet? Was wurde vermittelt? Was sind die Folgen?

Wir möchten heute einfach mal festhalten, dass ein Provokationsschema nicht durchsichtiger hätte sein können:

Zuerst veröffentlicht die Kapo einen Bericht und hält unter vielem anderen fest, dass die Situation rund um die Reitschule problematisch sei.

Die Medien springen v.a. auf den Teil des Berichtes auf, den die Reitschule betrifft.

Die Reitschule reagiert und legt ihre Sicht der Dinge dar - dass es zwar vermehrt Vorfälle und Diebstähle gegeben habe, die Reitschule schon selber mit vermehrter Präsenz reagiert habe. Dass das Ausmass jedoch kein "nie dagewesenes" sei, sondern dass es diesbezüglich halt Schwankungen gebe.

Medienberichte in Bund, BZ erscheinen, die die Situation dramatisieren.

Darauf «reagiert» die Polizei: Am Freitagabend wird ein so genanntes Präventionsteam vorbeigeschickt - und zwar ein grosses und dieses in Vollmontur. Damit auch allen klar ist, wer das Gewaltmonopol hat. Speziell interessant ausserdem, dass nicht wenige des so genannten Präventionsteams sonst bei der Sondereinheit Krokus arbeiten - und Reitschüler_innen deshalb leider bestens bekannt sind.

Was provoziert werden soll, ahnt man in der Reitschule sofort, deshalb ruft man die Besucherinnen auf, ins Innere zu kommen und sich nicht provozieren zu lassen. Als trotzdem kleinere Aufmärsche stattfanden, wurden diese umgehend gewaltsam aufgelöst.

Die Gegenreaktion junger Revolutionär_innen lässt nicht lange auf sich warten...

Samstag Abend - … et voila: 100 Punkte - alle spielen das Spiel mit.

Auch die Verlautbarungen der Reitschulgegener_innen durften nicht fehlen. Sie folgen wie bestellt, etwa die Forderungen des Verband Schweizerischer Polizei-Beamter, die denen der Jungen SVP genau entsprechen...

Ist das alles jetzt wirklich Prävention gegen Drogendeal und Taschendiebstahl?

Leider spielt es gar keine Rolle, was die Reitschule-Betreiber_innen finden, wann die Polizei geschickterweise NICHT dort auftreten sollte, um einen möglichst angenehmen Ablauf des Abends auf dem Vorplatz zu erreichen.

Möglicherweise KANN die Polizeiführung gar nicht verstehen, wieso eine derartige (bewaffnete) Polizeipräsenz von vielen Menschen - gerade bei der Reitschule - als schlichte Provokation angesehen wird, weil sie ein kurzes Gedächtnis hat und weil sie die Geschichte der Reitschule nicht versteht.

Möglicherweise WILL die Polizeiführung aber auch gar nicht, dass ein Abend in der Reitschule angenehm und friedlich verläuft.

Wir wissen nicht, welcher der Ansätze eher stimmt, aber hinter allen wieder alles sauber aufwischen, das geht schon.

Besucht uns, wir sind immer da.

Kultur- und Begegnungszentrum

Reitschule Bern

Mediengruppe

 

12.09.2015

NO DEAL AREA ≠ POLICE REPRESSION AREA

Die Reitschule hat ein Problem mit dem Drogendeal, aber auch den daraus resultierenden menschenverachtenden, aggressiven Razzien der Polizei auf der Schützenmatte. Die Medienmitteilung zum Aktionstag vom 12.9.2105.

 

4.9.2015

Die Überraschung: ERICH HESS ist gegen die Reitschule.

Seit heute sammelt die JSVP Unterschriften für eine weitere Initiative gegen die Reitschule, diesmal auf kantonaler Ebene, wo er sich mehr Erfolg verspricht als in der Stadt. Bernischen Gemeinden sollen massiv kantonale (Ausgleichs-)Beiträge gekürzt werden, wenn sich auf ihrem Gebiet Einrichtungen befinden, «von denen notorisch konkrete Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen». 

Unsere Medienmitteilung hatten wir noch vor der Medienkonferenz veröffentlicht.

#RefugeesWelcome

PS: Der Song von Churchhill aus der Abstimmungskampagne 2010 passt wieder wunderbar (Danke Churchhil!!!): Stress mit Hess

 

23. Mai 2015

REITSCHULE SOMMERFEST 2015

Nach dem letztjährigen Openair - einem Fest, wie es Bern noch selten gesehen hat - veranstaltet die Reitschule am 31.07.2015 & 01.08.2015 zum zweiten Mal das Reitschule-Sommerfest. Unter dem Motto „No Borders, No Nations“, wagen wir uns nochmals auf die Schützenmatte.

In Zeiten, in denen man täglich in der Zeitung lesen muss, dass wieder Flüchtlinge im Mittelmeer zu hunderten ertrinken, in verschiedenen Regionen Menschen für die Nation ihr Leben lassen und in ganz Europa rassistische Gruppierungen und Parteien im Aufschwung sind, wollen wir ein klares Zeichen setzen. Das Fest richtet sich gegen Nationalismus und Grenzen. Es steht für Vielfalt und ein alternatives Denken und Leben! Nicht zufällig veranstaltet die Reitschule das Openair am Wochenende des Schweizer Nationalfeiertags.

An beiden Tagen geht ein abwechslungsreiches Programm über die Bühne. Der Freitag steht ganz im Zeichen des Berner Hip Hop – mit bekanntem Special Guest. Anschliessend sorgen Techno- und House-DJs für tanzende Beine.

Der Samstag wir rockig und punkig. Wir freuen uns besonders auf Irie Révoltés (DE), War on Woman (USA) und viele weitere.

Damit nicht genug: An beiden Tagen bieten wir die Möglichkeit, die Reitschule auf einer Führung kennenzulernen. Am Samstagnachmittag gibt es auf dem Vorplatz einen gemütlichen Biergarten, begleitet von Singer-Songwriters. Für lustige Einstimmung auf die Nächte sorgen Konny und Yok.

Die kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Nationalismus ist uns wichtig. Deshalb finden an den Nachmittagen Vorträge statt.

Wir veranstalten ein unkommerzielles Fest ohne Konsumzwang, Zäune und Eintritt. Wir bieten ein breites Getränke- & Essensangebot. 

Um die Kosten zu decken, werden Solibändeli verkauft.

Die Reitschule bietet mehr! Wir machen was draus.

--> www.nbnn.ch

 

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9. Mai 2015

DAS TOR IST HEUTE ZU. UNS REICHTS!

Uns ist bewusst, dass die ökonomische Situation der Strassenhändler, sowie die staatliche Prohibition und die seit Jahrzehnten nutzlose Repressions- und Vertreibungspolitik gegen die kleinen Fische des Drogenhandels für das «Drogenproblem» vor der Reitschule verantwortlich sind. Der Deal mit den Drogen beschert uns ein Konsumrauschpublikum und bringt Gewalt ins Haus. Hinter dem Drogenhandel stecken mafiöse und menschenverachtende Strukturen, die unter anderem mit dem weltweiten Menschen- und Waffenhandel verstrickt sind. Dennoch, wir wollen ein Polit-, Begegnungs- und Kulturzentrum sein und nicht ein stadtbekannter Drogenumschlagplatz. Wir wollen keinen Deal und keinen Konsum von harten Drogen in und um die Reitschule. Die aktuelle Situation auf dem Vorplatz ist für uns nicht länger tragbar. Als Besucherin und Besucher trägst Du wesentlich zum Klima auf dem Vorplatz und in den Räumen der Reitschule bei. Mit deinem Besuch zeigst du uns, dass der Vorplatz und die Veranstaltungen der Reitschule einen wichtigen Beitrag zum kulturellen Nachtleben und den Freiräumen in der Stadt Bern liefern. Damit dies auch in Zukunft so bleiben kann, sind wir darauf angewiesen, dass du dir der Grundgedanken, die hinter der Reitschule stehen, bewusst bist. Wir erwarten von dir, dass du dich zum Manifest der Reitschule bekennst:

Wir wollen dir mit der Kampagne «No Deal Area» vor Augen führen, dass es so nicht weiter gehen darf. Freiraum bedeutet, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

KEIN SEXISMUS, KEIN RASSISMUS, KEINE HOMOPHOBIE, KEINE ÜBERGRIFFE UND KEINE SELBSTBEREICHERUNG - DAS BEDEUTET AUCH KEIN DEAL UND KEIN KONSUM VON HARTEN DROGEN.

DIE REITSCHULE BIETET MEHR. MACH WAS DRAUS!

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Oktober 2014

Reitschulfest 2014 vom 24. & 25. Oktober

Früher «Baufest» genannt, ist dieses grosse Fest seit 27 Jahren eine feste Grösse im Jahreskreis und Feiertagskalender der Stadt. Während sonst die einzelnen Räume und der Vorplatz der Reitschule bei über 500 Veranstaltungen im Jahr mehr als 100'000 BesucherInnen empfangen, lädt an diesem Wochende die gesamte Reitschule gemeinsam ein zu einem zweitägigen Fest. Es lockt ein vielseitiges und attraktives Programm für jeden Geschmack, das neben Konzerten und Partys auch Film, Theater, Druckworkshops und ein kontemplatives Teestübli bietet. Für Kritiker_innen, Fans, Besserwisser_innen, Skeptiker_innen, Freund_innen, Vorverurteiler_innen, Unentschlossene und Unterstützer_innen bietet sich für ein Wochenende die konzentrierte Gelegenheit die Reitschule in ihrer Vielfalt und Reichhaltigkeit zu erleben, mit ihr zu feiern und auf ein weiteres Jahr anzustossen. Gesundheit! Auf ein langes Leben!


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August 2014

«NO BORDERS, NO NATIONS» - Openair vor dem Haus

grossartig wars!

Hier ein paar Eindrücke.

 

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August 2013:

«Do nimm», raunt der junge Mann im Vorbeigehen und drückt mir seine halb ausgetrunkene Bierflasche in die Hand. Später Samstagabend vor der Berner Reitschule. Ich schmunzle, nehme einen grossen Schluck und fühle mich nur noch halb so fremd. ...

Wie es dem neuen Vorsteher des kantonalen Amts für Kultur bei seinem ersten Besuch in der Reitschule weiter ergangen ist, lesen Sie in seinem Newsletter.

Programm

heute 20:00KinoIran kurz und jung. I) SHE. Kurzfilm von Masoud Tahmasbi, Iran, 2017, 13 Min., Persisch/e. II) GAZE. Kurzfilm von Farnoosh Sapadi, Iran, 2017, 14 Min., Persisch/e. III) MANICURE. Kurzfilm von Arman Fayyaz, Iran, 2017, 13 Min., p/e. IV) INTERVIEW WITH A DEAD MAN. Kurzfilm von Yashar Karimi, Iran, 2017, 24 Min., Persisch/e
heute 20:30Tojo Theater«Alles wahr» Von Theater Marie. Die Welt wird von Echsen regiert, die Erde ist eine Scheibe und die Mondlandung wurde im Filmstudio inszeniert. Alles wahr? Ein Stück Verschwörungstheorie von Daniel Di Falco.
Sa. 19.10. 20:00KinoIran kurz und jung: I) CINDERELINGE. Kurzfilm von Narges Kalhor, D, 2014, 4 Min., e. II) IL SILENZIO. Kurzfilm von Farnoosh Samadi & Ali Asgari, I, 2016, 14 Min., E/I/kurd/e. III) LAVASHAK. Kurzdokumentarfilm von Narges Kalhor, D, 2016, 30 Min., p/e. IV) RETOUCH. Kurzfilm von Kaveh Mazaheri, Iran, 2017, 19 Min., p/e
Sa. 19.10. 20:30Tojo Theater«Alles wahr» Von Theater Marie. Die Welt wird von Echsen regiert, die Erde ist eine Scheibe und die Mondlandung wurde im Filmstudio inszeniert. Alles wahr? Ein Stück Verschwörungstheorie von Daniel Di Falco.
Di. 22.10. 19:00FrauenraumEs ist wieder MILCHBAR! Diese Mal kriegst du die Möglichkeit, dich kreativ für die Molke-Deko einzubringen. Bastelideen & -material stehen zur Verfügung.
Di. 22.10. 21:00ReithalleJeden Dienstag ab 21.00h im Körerdojo der Reitschule: das FLINT*-Boxen
Mi. 23.10. 18:30SousLePontSPEZIALITÄTENABEND: Wild Spez Teil I
Mi. 23.10. 20:00KinoEthnokino: Transactive Dialogues ETHNOKINO SHORTS. Short documentaries by various young filmmakers. Call for Submissions!
Mi. 23.10. 20:30Tojo Theater«Titus – Metzgete in Anusblietschwil» Von Splätterlitheater. Shakespeare adaptiert auf ein Schweizer Bergkaff, das von Erniedrigung, Missbrauch, Gewalt und Vetterliwirtschaft geprägt ist.
Do. 24.10. 19:00FrauenraumSOMATA… freies Tanzen für Frauen, Lesben, trans, inter und queere Personen. Veranstaltung ohne Alkohol. Diskriminierungssensible Raumgestaltung.
Do. 24.10. 20:30Tojo Theater«Titus – Metzgete in Anusblietschwil» Von Splätterlitheater. Shakespeare adaptiert auf ein Schweizer Bergkaff, das von Erniedrigung, Missbrauch, Gewalt und Vetterliwirtschaft geprägt ist.
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